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Wie viel Privates während der Arbeitszeit ist okay?

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Wie viel Privates während der Arbeitszeit ist okay?

Redaktion | 2. Jan 2017 | Kategorien: Ausbildung | TAGs:
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Nur mal schnell die neue Nachricht von der besten Freundin auf Facebook checken oder eine E-Mail an den Vermieter abschicken? Wir sagen dir, welche Privatangelegenheiten während der Arbeitszeit erlaubt sind und worauf du verzichten solltest.

Mails, Facebook und Handy checken

Für viele Arbeitnehmer und Auszubildende ist es normal, einen kurzen Blick auf Facebook zu werfen, obwohl man noch auf der Arbeit ist. In der Regel sagt der Chef auch nichts, wenn man in einer ruhigen Minute mal in sein Postfach schaut oder eine SMS versendet. Rein rechtlich ist das aber in den wenigsten Fällen erlaubt. Schließlich verbraucht man dadurch einen Teil seiner Arbeitszeit, für die man bezahlt wird. Deswegen solltest du immer vorher nachfragen, wie deine Vorgesetzen und Kollegen das handhaben.

Sollte es zu einem privaten Notfall kommen, dann darf man aber auch als Auszubildender mal das Handy zücken und telefonieren, ohne mit einer Abmahnung rechnen zu müssen. Auch wenn du nur kurz deinen Eltern Bescheid geben möchtest, dass es heute etwas länger auf der Arbeit dauert, ist das in der Regel kein Problem. Verwende dafür aber dein Handy und nicht das Diensttelefon – denn das solltest du wirklich nur für geschäftliche Telefonate verwenden.

Insgesamt gilt also: Die Masse macht’s. Und wer sicher sein möchte, keinen Fehler zu machen, sollte auf Social Media, Handy und Co während der Arbeitszeit verzichten.
Übrigens: Dein Chef kann auch deinen Browserverlauf checken. Dadurch ist es leicht nachprüfbar, auf welchen Seiten du dich während der Arbeit rumtreibst. In deine privaten E-Mails darf er aber nicht reinschauen.

Arztbesuche

Ein Arztbesuch sollte in der Regel in deiner Freizeit stattfinden. Auch hier kann es aber Ausnahmen geben: Manchmal lässt sich ein Arzttermin nur schwer mit deinen Arbeitszeiten vereinbaren. Versuche, deinen Termin so früh oder spät wie möglich zu legen und sprich dann mit deinem Ausbilder, ob du die Fehlzeit nacharbeiten kannst. Wenn möglich, kannst du auch versuchen, solche Termine in deine Pausenzeit zu legen.

Post ans Unternehmen

Auch wenn du dir ein Paket auf die Arbeit schicken lassen möchtest, solltest du vorher bei deinem Vorgesetzen nachfragen. Zur Regel sollte das aber nicht werden: Schließlich ist dein Unternehmen keine Paketannahmestelle. Lass deine Pakete also besser direkt zur Poststelle liefern und hole sie in deiner Pause ab.

Büromaterial für Zuhause

Mal wieder habt ihr alte Ringordner aussortiert, die ihr auf der Arbeitsstelle nicht gebrauchen könnt und die für deine privaten Dokumente eigentlich perfekt passen würden – trotzdem darfst du ausrangierte Materialien nicht einfach mitnehmen. Das Arbeitsmaterial gehört deinem Arbeitgeber. Wer es einfach unbefugt mitnimmt, begeht Diebstahl und riskiert im schlimmsten Fall eine Kündigung.

In all den Fällen gilt: Ein Blick in deinen Ausbildungsvertrag ist Pflicht. Auch die Firmenordnung gibt dir an, welche Reglungen für deinen Betrieb gelten und was streng geahndet wird. Vor allem zu Beginn deiner Ausbildung solltest du lieber deinem Ausbildungsleiter zuhören, statt Privates auf der Arbeit zu regeln.

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