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Weiterbildung nach der Ausbildung

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Weiterbildung nach der Ausbildung

Redaktion | 17. Mrz 2017 | Kategorien: Ausbildung | TAGs: Weiterbildung
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„Man lernt nie aus“ – dieser Satz trifft im Arbeitsleben auf jeden Fall zu. Wie du dich auch nach der Ausbildung noch weiterbilden kannst und welche Vorteile dies bringt, erfährst du hier.

Vorteile einer Weiterbildung

Eine Weiterbildung hat zahlreiche Vorteile. Du lernst nicht nur dazu, sondern hast auch beste Chancen, durch dein neu erworbenes Wissen im Unternehmen aufzusteigen. Außerdem hat eine Weiterbildung diese Vorteile:

  • Nach der Weiterbildung kannst du um ein höheres Gehalt verhandeln. Deine Weiterbildung erhöht die Chancen darauf.
  • Du kannst dich auf Aufgabenbereiche spezialisieren, die dich besonders interessieren. So bildest du dein eigenes Profil, mit dem du dich für das Unternehmen unersetzlich machst.
  • Du nutzt dein Potential voll aus, langweilig wird es dir bei einer Weiterbildung garantiert nicht.
  • Solltest du das Unternehmen wechseln, hast du wichtige Kenntnisse vorzuweisen und zeigst außerdem, dass es dir wichtig ist, dich weiterzuentwickeln.

Eine Weiterbildung solltest du machen, wenn du gerne lernst und dir deine Ausbildung und Beruf dir Spaß machen, du aber gerne noch weitere Qualifikationen erwerben möchtest. Oder aber, wenn du dich auf einen bestimmten Bereich spezialisieren möchtest, für den deine Kenntnisse aktuell noch nicht ausreichen.

Die richtige Weiterbildung finden

Je nach Branche und Ausbildung gibt es verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten. Viele Unternehmen bieten interne Weiterbildungen an, mit denen du in bestimmten Bereichen dazu lernst. Eine andere Möglichkeit ist ein berufsbegleitendes Studium, ein Zertifikat der IHK oder eine Weiterbildung bei einem privaten Träger. Bei der Antwort auf die Frage, welche Weiterbildung für dich in Frage kommt, kann dir die Bundesagentur für Arbeit helfen, oder auch ein Gespräch mit deinem Ausbildungsleiter oder Personalverantwortlichen. 

Nach einer Ausbildung in der Metall- und Elektro-Industrie bieten sich dir folgende Weiterbildungsmöglichkeiten:

1. Weiterbildung zum Meister

Du willst Führungsaufgaben übernehmen und vielleicht sogar mal selber Azubis anlernen? Wenn du eine Ausbildung im gewerblich-technischen Bereich gemacht hast, dann solltest du über eine Weiterbildung zum Meister nachdenken. Dies ist die höchste Qualifikation, die du ohne Hochschulabschluss erwerben kannst.

Ein Meisterkurs dauert in der Regel sechs bis zwölf Monate, wenn du ihn Vollzeit absolvierst. In Teilzeit kann die Weiterbildung zum Meister bis zu vier Jahren dauern. Voraussetzung für die Weiterbildung zum Meister ist in der Regel eine Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf und entsprechende Berufspraxis.

2. Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker

Nach deiner Ausbildung und meist einem Jahr Berufserfahrung, kannst du die Technikerschule besuchen. Dort wirst du als „staatlich geprüfter Techniker“ weitergebildet. Diese Weiterbildung dauert in Vollzeit zwei Jahre, in Teilzeit drei bis vier Jahre. Danach kannst du in deinem Unternehmen aufsteigen und bist meist im mittleren bis gehobenen Management tätig. Bei der Weiterbildung kannst du zwischen verschiedenen Fachrichtungen wählen.

3. Weiterbildung zum Fachwirt / Betriebswirt

Wer eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen und ein Jahr Berufserfahrung hat, sollte über eine Weiterbildung zum Fachwirt nachdenken. Nicht nur kannst du während der Weiterbildung viele Schwerpunkte und Interessensgebiete wählen, du kannst danach auch Aufgaben im mittleren und oberen Führungsbereich übernehmen. Du bildest dich also auf deine Branche bezogen weiter! In Vollzeit dauert diese Weiterbildung meist 8 Monate, in Teilzeit 2,5 Jahre. Für Organisationstalente ein Muss!

Als Betriebswirt wählst du zwischen verschiedenen Schwerpunkten wie z.B. Rechnungswesen, Projektplanung oder Materialwirtschaft aus. Danach hast du gute Gehaltschancen und kannst deine Karriere damit voranbringen.Auch für die Weiterbildung zum Betriebswirt benötigst du ein Jahr Berufserfahrung. Sie dauert 1,5 Jahre in Teilzeit. 

4. Ein Studium als Weiterbildung

Auch nach deiner Ausbildung kannst du noch studieren. Das geht übrigens auch berufsbegleitend! Hier findest du weitere Infos zum Thema Studium.

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