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Was ist eigentlich eine Ausbildungsordnung?

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Was ist eigentlich eine Ausbildungsordnung?

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Wenn du dich für eine Ausbildung interessierst, stößt du bei deiner Recherche auf so manche Fachtermini. Da kann man schon mal schnell den Überblick verlieren. Damit du dich in der Welt der Ausbildungen und Bewerbungen zurecht finden kannst, stellen wir dir in den folgenden Wochen wichtige Begrifflichkeiten vor. Heute: Die Ausbildungsordnung.

 

Die Ausbildungsordnungen legen in Deutschland die bundeseinheitlichen Standards für die betriebliche Ausbildung fest. Dabei regelt die Ausbildungsordnung die sachliche und zeitliche Gliederung der Ausbildung. Grundlage für die Ausbildung ist das Berufsbildungsgesetz.

 

Nach dem Berufsbildungsgesetz muss eine solche Ausbildungsordnung mindestens fünf Punkte erhalten:

 

1.     Die Bezeichnung des Ausbildungsberufs, der anerkannt wird.

 

2.     Die Ausbildungsdauer (sie soll nicht mehr als drei und nicht weniger als zwei Jahre betragen) .

 

3.     Das Ausbildungsberufsbild: Darunter sind die beruflichen Fertigkeiten und Kenntnisse zu verstehen, die Gegenstand der Ausbildung sind.

 

4.     Der Ausbildungsrahmenplan: Der Ausbildungsrahmenplan beinhaltet eine Anleitung zur Gliederung

 

5.     Die Prüfungsanforderungen

 

Die Ausbildungsordnung dient als rechtsverbindliche Grundlage und erleichtert die Kontrolle der betrieblichen Berufsausbildung. Sie ermöglicht dir die Sicherung der hohen Qualität der Berufsausbildung – und das unabhängig vom jeweiligen Betrieb und Ausbildungsort. Für jeden staatlich anerkannten Ausbildungsberuf ist eine solche Ausbildungsordnung erlassen.  Die Entwicklung der Ausbildungsordnungen liegt in der Zuständigkeit des Bundesinstituts für Berufsbildung.

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