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Virtual Reality in der Ausbildung

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Virtual Reality in der Ausbildung

Redaktion | 15. Mai 2020 | Kategorien: Ausbildung | TAGs: Virtual Reality
Kommentare (0) | Anzahl der Ansichten (546)

Virtual Reality kennst du vom Gaming. Doch die Technik bietet dir auch in der Ausbildung viele Möglichkeiten. Etwa an Maschinen zu lernen, die es in der Realität in deinem Ausbildungsunternehmen gar nicht gibt. Wir zeigen dir Beispiele, wie Unternehmen VR bereits in der Ausbildung nutzen. 

Anlagen steuern oder eine Maschine von innen anschauen – das wird durch Virtual Reality möglich. Denn damit kannst du dich virtuell an einen anderen Ort beamen, zum Beispiel in das Innere einer Maschine. Die Vorteile für deine Ausbildung liegen auf der Hand: An der virtuellen Maschine kannst du Reparaturen durchführen, ohne dass etwas kaputt gehen kann. Oder auch Geräte kennenlernen, die es in deinem Ausbildungsunternehmen noch nicht gibt. Wie mit einem Röntgengerät siehst du in hochkomplexe Maschinen hinein und lernst die Abläufe im Inneren kennen. Du willst bestimmte Szenarien noch ein paar Mal üben? Mit Virtual Reality kein Problem! 

Beispiele: So nutzen M+E-Unternehmen Virtual Reality in der Ausbildung

 

Werkslogistik & Produktentwicklung bei Audi

Auszubildende im Bereich Werkslogistik von Audi können zum Beispiel mit Virtual Reality das Pick-by-light-Verfahren trainieren. Dafür wurde ein typischer Arbeitsplatz virtuell detailgetreu als virtueller Raum nachgebildet, in dem der oder die Auszubildenden anhand verschiedener Arbeitsaufträge Arbeitsroutinen üben kann. Positiver Nebeneffekt: Durch einen spielerischen Ansatz, bei dem es Punkte für korrekt ausgeführte Aufgaben gibt, lernen sich die Azubis wie bei einem Videospiel durch verschiedene Level. Der Schwierigkeitsgrad steigt dabei nach und nach. Wie Virtual Reality auch von Ingenieuren genutzt werden kann, siehst du hier im Video:

VR-Training bei Siemens

Auch Siemens nutzt VR, um digitale Zwillinge eines Produktes zu entwerfen und zu simulieren, bevor dieses tatsächlich erstellt wird. So genannte „digitale Mockups“ ermöglichen es Entwicklungsteams, auch ohne teure Prototypen gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Eingesetzt wird VR hier in Konzeption, Konstruktion, Engineering, Planung, Montage, Marketing und Vertrieb hinweg zu beschleunigen.  Wie das aussehen kann, erfährst du in diesem Video: 

Thyssenkrupp: Treppenlift mit HoloLens ins eigene Zuhause setzen

Thyssenkrupp Aufzüge nutzt mit der HoloLens-Brille Mixed Reality, um den Geschäftsprozess zu digitalisieren. Mixed Reality bezeichnet die Kombination von natürlicher Wahrnehmung mit einer künstlichen, computererzeugten Wahrnehmung. Im Falle von Thyssenkrupp können sich Kunden mithilfe der HoloLens-Brille das Produkt, einen Treppenlift, in ihrem Zuhause ansehen. Auch die Facharbeiter, die aufmessen und montieren, werden durch die HoloLens angeleitet. Die Vorteile liegen somit sowohl auf Kunden- als auch auf Unternehmensseite. Einen ausführlichen Videobericht dazu siehst du hier:  

Brandschutzausbildung mit VR bei Daimler

Daimler nutzt Virtual Reality, um Mitarbeiter zu Brandschutzhelfern auszubilden. Wie das aussieht, zeigt dir dieses Video: 

Fazit

Die Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie setzen Virtual Reality bereits erfolgreich zur Optimierung der Ausbildung, aber auch der Arbeitsabläufe ein. Wenn du selbst Teil der M+E-Industrie werden möchtest, schau mal in unsere Ausbildungsplatzbörse. Dort findest du jede Menge freie Ausbildungsplätze.

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