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Tipps zum Vorstellungsgespräch für deine Ausbildung

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Tipps zum Vorstellungsgespräch für deine Ausbildung

Daniela Laska | 1. Jul 2019 | Kategorien: Berufe, Ausbildung, Bewerbung | TAGs:
Kommentare (0) | Anzahl der Ansichten (252)

Das Wichtigste zuerst: Beschäftige dich vorher mit dem entsprechenden Ausbildungsberuf und dem Ausbildungsunternehmen. Bereite Fragen über den Beruf und das Unternehmen vor, sei pünktlich, gut vorbereitet und mach einen guten äußeren Eindruck.

 

Ein paar Tipps zur Vorbereitung: Es ist wichtig, dass du immer pünktlich vor Ort bist. Plane genügend Zeit ein, damit du nicht schon gestresst auftauchst oder verschwitzt angeradelt kommst. Sei am besten zehn Minuten vor dem Gespräch am Unternehmen.

Begrüße deinen Gesprächspartner mit einem festen Händedruck und mit Augenkontakt. Wenn dir ein Getränk angeboten wird, dann nimm es gerne an.
Dein Gespräch beginnt immer mit etwas Smalltalk, damit die Atmosphäre aufgelockert wird und du Zeit hast, dich zu sammeln. In der Regel sollst du danach etwas von dir erzählen. Was sind deine Lieblingsfächer? Was machst du in deiner Freizeit? Bist du ehrenamtlich tätig? Was sind deine Hobbys? Danach kommen die „wichtigen“ Fragen.

Wieso möchtest du genau hier deine Ausbildung machen? Was erwartest du von der Ausbildung? Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Wie würden dich andere beschreiben? Welche Voraussetzungen bringst du mit? Und so weiter. Sei positiv gestimmt und frage vorher deine Freunde nach deinen Stärken und Schwächen. Denn die Frage danach kann im Vorstellungsgespräch kommen. Versuch vor allem, deine Schwächen positiv zu formulieren, zum Beispiel: Ich arbeite nicht gerne allein, ich bin eher ein Teamplayer. Überlege genau, welche Schwächen du über dich preisgeben möchtest. Niemand stellt jemanden ein, der gerne lange im Bett liegen bleibt und zu spät zur Arbeit kommt. 


Sei nicht aufgeregt. Wenn du gut vorbereitet bist, brauchst du keine Angst vor den Fragen zu haben. Es geht deinen Gesprächspartnern nicht darum, dich auszufragen, sondern darum, dich kennenzulernen.

 

Am Ende bekommst du meistens die Chance, selbst noch ein paar Fragen zu stellen. Es kommt immer sehr gut an, wenn du welche vorbereitet hast. Das zeugt von Interesse an dem Betrieb und dem Ausbildungsberuf. Welche Erwartungen haben Sie an mich? Wie stehen die Chancen, nach der Ausbildung übernommen zu werden? Wie läuft meine Einarbeitung ab? Wann kann ich mit einer Rückmeldung rechnen?

Achte darauf, dass deine Fragen nicht mit einem schnellen Besuch auf der Homepage hätten beantwortet werden können. Schreib dir auch gerne Fragen auf, die dir während des Bewerbungsgesprächs einfallen. Du kannst immer alles mitschreiben. Beachte: Stelle keine Fragen zu negativen Schlagzeilen.

 

Es gibt auch Fragen, die dir nicht gestellt werden dürfen. Diese Fragen beinhalten vor allem Religion, Krankheiten oder Kinderplanung. Hier ist es dir sogar erlaubt, die Unwahrheit zu sagen. Wenn es sich um Fragen zu deiner Gesundheit handelt, die dein Arbeitgeber wissen muss, musst du in diesem Fall ehrlich antworten.

 

Mit Sicherheit bist du aufgeregt und vielleicht wird man es dir auch ansehen. Aber das ist nicht schlimm, denn jeder darf aufgeregt sein. Versuche trotzdem, nicht rum zu hampeln und stelle Angewohnheiten wie Fingernägelkauen während des Gesprächs ab.
Bevor es losgeht, versuch es mal damit: Atme tief durch. Atme durch die Nase ein und durch den Mund aus. Leg deine Hand auf deinen Bauch und beschäftige dich mit deiner Atmung. Oft geht es dir danach viel besser und du bist nicht mehr so aufgeregt.


Weitere Informationen gibt es hier.

 

 

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