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Steckbrief: Azubi Tufan

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Steckbrief: Azubi Tufan

Redaktion | 17. Dez 2018 | Kategorien: Azubi-Berichte | TAGs: Berichtsheft, Berufswahl, Ausbildungsplatz
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Mein Name ist Tufan Balci und ich bin 22 Jahre alt. Derzeit bin ich bei der SEISSENSCHMIDT GmbH in Plettenberg tätig und ich werde zum Werkstoffprüfer ausgebildet. 

 

1.    Warum hast dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden? Wie kamst du auf die Idee?

 

Durch ein Schulpraktikum konnte ich sehr positive Erfahrungen in diesem Berufsfeld sammeln. Das Praktikum hat mir gezeigt, dass der Beruf Werkstoffprüfer sehr vielfältig und abwechslungsreich ist. Außerdem hat dieser Ausbildungsberuf mich aufgrund meiner Chemie- und Physikinteressen sehr angesprochen.

 

2.    Welches Werkzeug oder Produkt wäre ein gutes Symbol für deinen Beruf?

 

Ein typisches Werkzeug für den Beruf des Werkstoffprüfers ist auf jeden Fall das Mikroskop! Damit untersucht man die Werkstoffe auf ihre Eigenschaften. Das ist eine meiner Hauptaufgaben.

 

3.    Welche Aufgaben und Tätigkeiten gehören allgemein zu deinem Berufsbild?

Eine wesentliche Aufgabe oder Tätigkeit als Werkstoffprüfer bei SEISSENSCHMIDT sind metallographische Untersuchungen unserer Schmiedeteile. Auch das Interpretieren und Dokumentieren von verschiedensten Wärmebehandlungszuständen unserer Bauteile, gehört zu den Aufgaben eines Werkstoffprüfers. Darüber hinaus sind auch das Schleifen, Polieren oder Ätzen Tätigkeiten dieses Berufsbildes.

 

4.    Was findest du persönlich besonders spannend oder interessant an deinem Ausbildungsberuf? Was ist deine Lieblingsaufgabe?

 

Wir Werkstoffprüfer haben eine große Verantwortung gegenüber der Produktion und sorgen unter anderem dafür, dass alles reibungslos läuft. Entscheidungen zu treffen, ob ein Bauteil in Ordnung oder nicht in Ordnung ist, macht enorm viel Spaß. Und auch die Abwechslung zwischen Büroarbeiten und dem nahen Kontakt zu den produktionsabhängigen Abläufen sorgt dafür, dass ich an den unterschiedlichsten Entscheidungen teilhaben darf, was mir persönlich sehr gefällt. Die letztendliche Entscheidung wird natürlich zusammen mit meinem Vorgesetzten getroffen. Aber auch dass ich die Beurteilungen (Bauteil in Ordnung oder nicht in Ordnung) selbstständig vorbereiten kann, macht mir großen Spaß. Es zeigt, dass man auch als Azubi hier bei SEISSENSCHMIDT ernst genommen wird.

 

 

5.    Wie ist das Arbeitsklima bei euch? Verbringt ihr die Pausen zusammen? Wie ist die Geschlechterverteilung in deinem Beruf?

 

Das Arbeitsklima ist sehr gut. Falls ich Hilfe brauche, kann ich immer darauf zählen, dass mir geholfen wird. Bei Tätigkeiten wo ich dann Probleme habe, kann ich nachfragen, ob mir einer über die Schulter gucken kann. Die Pausen verbringen wir zusammen, da setzen wir uns in einen Pausenraum und frühstücken gemeinsam. Zu der Geschlechterverteilung in unserem Beruf kann ich sagen, dass in unserer Abteilung überwiegend Männer arbeiten. Aber eine Dame in unserer Abteilung haben wir und diese hat sogar ihre Ausbildung zur Werkstoffprüferin Metalltechnik bei SEISSENSCHMIDT gemacht. In meiner Berufsschulklasse ist die Verteilung aber anders. Dort sind  Männer und Frauen ungefähr gleich vertreten.

 

 

6.  Was würdest du sagen, um Jugendliche für einen Ausbildungsberuf in der Metall- und Elektro-Industrie zu begeistern? Wie würde dein Aufruf lauten?

 

Ich bin sehr froh in der Metall-Industrie tätig zu sein, da man hier viele Möglichkeiten geboten bekommt. Weiterbildungsmöglichkeiten und das entsprechende Gehalt zu bieten, sind, wie ich finde, ausschlaggebende Punkte, sich für einen Beruf in diesem Bereich zu entscheiden. Da die Metall- und Elektro-Industrie sehr breit gefächert ist, gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten, sich entfalten zu können. Wer also Lust hat, sich viel neues Wissen anzueignen und in eine Vielzahl von Tätigkeiten hinein zu schnuppern, für den ist die Metall- und Elektro-Industrie genau das Richtige!

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