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Steckbrief: Azubi Michael

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Steckbrief: Azubi Michael

Redaktion | 30. Aug 2018 | Kategorien: Azubi-Berichte | TAGs: Berufseinstieg
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Mein Name ist Michael Böttner, 33 Jahre alt und absolviere eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik in der Hörmann KG Ichtershausen.

 

Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

 

Nach meiner ersten Ausbildung zum Anlagenmechaniker war ich bereits fünf Jahre in der Hörmann KG Ichtershausen in der Produktion tätig. Dabei bin ich mit dem Aufgabenbereich der Anlagenelektroniker in Verbindung gekommen und fand diesen sehr interessant. Da ich auch privat bereits verschiedene Erfahrungen in der Elektrotechnik gesammelt habe, wollte ich diese Fähigkeiten mit Hilfe der Ausbildung ausbauen und festigen. 

 

 

Welche Aufgaben und Tätigkeiten gehören allgemein zu deinem Berufsbild?

 

Zu den Hauptaufgaben eines Elektronikers gehört es, Störungen an den unterschiedlichen Maschinen und Fördereinrichtungen in Absprache mit den Anlagenführern zu beheben, elektrische Anlagen, Bauteile und Automatisierungssysteme zu installieren sowie die Steuerungssoftware der Maschinen an die Anforderungen des Unternehmens anzupassen. Außerdem sind wir für die regelmäßige Wartung sowie für Erweiterungen oder Modernisierungen der Systeme und Sicherheitseinrichtungen zuständig.

 

 

Was findest du persönlich besonders spannend oder interessant an deinem Ausbildungsberuf?

 

Meine Tätigkeiten sind sehr abwechslungsreich. Jeden Tag erwarten mich neue Aufgaben und Herausforderungen an den Maschinen, auf die ich mich einstellen muss – es wird also nie langweilig. Außerdem ist es reizvoll, sich auch nach der Ausbildung durch Spezialisierungen auf bestimmte Fachgebiete stetig weiterentwickeln zu können. 

 

 

Was denkst du, welche Fähigkeiten und Interessen man für eine Ausbildung in deinem Berufsbild benötigt?

Sehr wichtig ist das handwerkliche Geschick in diesem Beruf, beispielsweise bei der Installation der Anlagen. Außerdem sollte man Interesse für die Fächer Mathematik und Physik sowie den Umgang mit Computern mitbringen. Obwohl man meist selbstständig arbeitet, ist es vor allem bei größeren technischen Problemen notwendig, ein guter Teamplayer zu sein. Zudem steht auch im Fokus, stets sorgfältig und umsichtig zu handeln und sich flexibel auf neue Herausforderungen einstellen zu können.

 

 

Wie sieht dein Arbeitsbereich aus?

 

Die erworbenen theoretischen Erfahrungen kann ich in unserer Lehrwerkstatt festigen. Dort habe ich die Möglichkeit, das Programmieren und die Fehlersuche an SPS-gesteuerten Anlagen selbstständig zu trainieren. Jedoch unterstütze ich auch die Facharbeiter bei verschiedenen Tätigkeiten, um den Produktionsbetrieb genauer kennenzulernen. Neben handwerklichen Aufgaben, die ich eigenverantwortlich übernehme, lerne ich dabei auch, Störungen im laufenden Betrieb unter stetiger Anleitung der Ausbilder zu beheben. 

 

 

Was würdest du sagen, um Jugendliche für einen Ausbildungsberuf in der Metall- und Elektro-Industrie zu begeistern?

 

Das Besondere an der handwerklichen Tätigkeit in der Metall- und Elektro-Industrie ist, dass man am Ende des Tages sieht, was man geschafft hat – das macht Spaß und motiviert. Die Ausbildung vermittelt ein umfangreiches und sehr praxisrelevantes Grundlagenwissen, um bestmöglich auf das spätere Berufsleben vorbereitet zu sein. 

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