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So schreibt man ein Berichtsheft

So schreibt man ein Berichtsheft

Redaktion | 23. Nov 2015 | Kategorien: Ausbildung | TAGs: Berufsschule, Berichtsheft
Kommentare (2) | Anzahl der Ansichten (33423)

Als Azubi musst du ein Berichtsheft führen – denn dieses ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung. Wir erklären dir, worauf es dabei ankommt.

Die Form - geht das auch am PC?

Zunächst einmal hast du die Wahl, ob du deine Infos in ein Berichtsheft schreibst, oder aber am PC abtippst und regelmäßig ausdruckst. Hefte die Dokumente ordentlich ab, denn ansonsten kann es unübersichtlich werden. Wichtig ist: Das Berichtsheft ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung. Es wird dort aber nicht bewertet. Es gibt Muster für das Berichtsheft, die du dir bei der DIHK herunterladen kannst.

Wozu dient das Berichtsheft?

Das Berichtsheft dient dazu festzuhalten, was du während deiner Ausbildung lernst. So können dein Betrieb und die Berufsschule Inhalte und Verlauf der Ausbildung nachvollziehen. Die zuständigen Stellen sehen so, ob alle wichtigen Inhalte vermittelt wurden. Zusätzlich zum Berichtsheft kann dein Ausbilder auch weitere Nachweise von dir verlangen, wenn er möchte. Diese sind aber keine Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.

Wie oft muss ich ins Berichtsheft schreiben?

Als oberste Berichtsheft-Regel gilt: Führe dein Berichtsheft regelmäßig! Dabei kannst du selbst entscheiden, ob du es täglich oder wöchentlich füllst. Als Umfang gilt etwa eine DIN A4-Seite für eine Woche. Unser Tipp: Wenn du alles zeitnah aufschreibst, kannst du dich noch am besten erinnern. Wenn du es hingegen vor dir herschiebst, wird es am Ende nur noch schwerer, die Inhalte von Wochen zu rekonstruieren.

Was muss drinstehen?

Auf jedem Blatt soll dein Name, das Ausbildungsjahr und der Berichtszeitraum stehen. Gib in Stichworten wieder, was du gelernt hast. Dabei sollte auch stehen, wie lange die Tätigkeiten jeweils dauerten. Auch Unterweisungen, betrieblicher Unterricht oder sonstige Schulungen werden im Berichtsheft dokumentiert. Denk daran: Du brauchst keinen Roman zu verfassen - aussagekräftige Stichpunkte reichen.

Die Themen des Berufsschulunterrichts müssen ebenfalls im Berichtsheft aufgenommen werden. Hier hilft ein Blick in das Klassenbuch.

Wann schreibe ich das Berichtsheft?

Dein Unternehmen soll dir die Möglichkeit geben, dein Berichtsheft während der Ausbildungszeit zu pflegen. Nachweishefte, Formblätter o.ä. bekommst du kostenlos vom Ausbilder zur Verfügung gestellt. Dein Ausbilder prüft dein Berichtsheft auch monatlich und unterschreibt es. Mach dir am besten einen Zeitplan, in dem du auch die Termine notierst, in denen du das Berichtsheft deinem Ausbilder vorlegst.

Kommentare zu diesem Artikel (2)

2 Kommentare zum Artikel "So schreibt man ein Berichtsheft"

Alexa 28.09.2016 12:51

Guten Tag,

ich bin gerade in meinem ersten Ausbildungsjahr (in einer Bibliothek). Hier wird sehr auf Rechtschreibung und 'Schönschreiben' geachtet, das heißt, man umschreibt alles, was nicht annähernd "gut" klingt. Das ist schwierig und oft verwirrend, da ich gerade 17. geworden bin und noch eher unerfahren mit Fachwörtern umgehe. Darum gebe ich euch einen Rat: fragt die Älteren in eurem Beruf (am besten die Azubis vor euch!), nach ihren Berichtsheften und werft mal einen Blick rein! Das hilft ziemlich oft! Glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung.

Liebe Grüße

Alexa


Anna D. 05.10.2016 10:04

Guten Tag :)

Ich war grade dabei, die ersten Paar Wochen meiner Ausbildung im Heft nieder zuschreiben. Da mir bis jetzt noch nicht wirklich klar war, wie ich so etwas überhaupt schreibe, habe ich mich mit dieser Fragen ins Internet begeben. Ihr Artikel hat mir sehr weiter geholfen.

Vielen Dank :)

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