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Smart Home - was ist das und wie funktioniert es?

© Gerd Altmann / Pixabay.com

Smart Home - was ist das und wie funktioniert es?

Redaktion | 30. Jul 2020 | Kategorien: Sonstiges | TAGs:
Kommentare (0) | Anzahl der Ansichten (486)

Im „intelligenten Zuhause“ sind verschiedene Geräte miteinander vernetzt. So lässt sich nicht nur Energie sparen, sondern auch der Wohnkomfort und die Sicherheit erhöhen. Wie genau das funktioniert, erfährst du hier.

Der Artikel in der Übersicht:


Was ist ein „Smart Home“? Eine Definition

„Smart Home“ bedeutet übersetzt „intelligentes Zuhause“. In einem Smart Home sind verschiedene Geräte miteinander vernetzt und kommunizieren miteinander. Zum Beispiel Beleuchtung, Haushaltsgeräte wie der Kühlschrank oder Elektronik wie der Fernseher. Aber auch Rollläden, Feuermelder, Türsensoren oder Überwachungskameras. Gesteuert werden sie vom Benutzer per App oder durch Sprachbefehle, z.B. mit Alexa oder Siri.

 

Was sind die Vorteile eines Smart Homes?

Ein Smart Home hat diese Ziele:

  • Die Lebens- und Wohnqualität erhöhen – z.B. durch die einheitliche Steuerung per App.
  • Die Sicherheit erhöhen – z.B. durch automatisierte Beleuchtung während eines Urlaubs.
  • Die Energieeffizienz verbessern – z.B. durch eine Heizung, die sich deinem Tagesrhythmus anpasst. 

Weitere Beispiele für mögliche Vorteile eines Smart Homes liest du hier.

 

Wie funktioniert ein Smart Home?

Damit das Smart Home funktioniert, benötigst du verschiedene Geräte, die alle miteinander kompatibel sind und das gleiche Kommunikationsnetz, entweder per Kabel über ein Bussystem oder per Funk (z.B. mit WLAN oder Bluetooth), nutzen. Auf Basis dieses Netzes kommunizieren die Geräte miteinander und tauschen Befehle oder Meldungen untereinander und mit einer Steuerzentrale aus.

Sensoren, wie z.B. ein Tageslichtsensor, melden ihre Werte an die Steuerzentrale, die diese verarbeitet und in Steuerbefehlen an sogenannte Aktoren weitergibt. Diese aktivieren dann bestimmte Funktionen von Geräten, die an das Smart Home angeschlossen sind. Zum Beispiel die Jalousie, die bei Dunkelheit dann automatisch herunterfährt.

 

Beispiele für Smart Home-Anwendungen

Hier sind ein paar Beispiele, die in einem Smart Home vorkommen könnten:

  • Rolladen und Beleuchtung steuern sich während deines Urlaubs automatisch und täuschen so deine Anwesenheit vor. 
  • Jalousien schließen sich bei Dunkelheit automatisch.
  • Die Heizung passt sich deinem Tagesrhythmus an.
  • Lampen gehen automatisch an, wenn du die Wohnung betrittst.
  • Fenster schließen sich bei Regen.
  • Nicht mehr benötigte Geräte schalten sich bei Verlassen der Wohnung automatisch aus, um Energie zu sparen.
  • Sensoren alarmieren dich per App, wenn sich fremde Personen im Haus befinden.

 

Ist ein Smart Home sicher?

Diese Frage stellt sich zu Recht. Denn für ein Smart Home gelten die gleichen Risiken wie für Smartphones oder Tablets, mit denen du online gehst. Die Vernetzung und die Kommunikation über das Internet machen das Smart Home von außen angreifbar. Sicherheitslücken müssen deshalb unbedingt geschlossen und entsprechende Schutzmaßnahmen getroffen werden – zum Beispiel durch verschlüsselte Protokolle und sichere Passwörter.

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