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Smart Factory - diese Berufe arbeiten in der intelligenten Fabrik

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Smart Factory - diese Berufe arbeiten in der intelligenten Fabrik

Redaktion | 7. Mai 2020 | Kategorien: Ausbildung | TAGs: Industrie 4.0, Smart Factory
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In einer „Smart Factory“, der intelligenten Fabrik, sind Bauteile und Maschinen über das Internet miteinander vernetzt. Die Produktionsschritte laufen so zu einem Großteil automatisch ab. Die Ausbildungsberufe in der Metall- und Elektro-Industrie bereiten dich optimal auf den Einsatz in einer intelligenten Fabrik der Industrie 4.0 vor.

Hier haben wir dir bereits erklärt, was das „Internet der Dinge“ ist. Dieses macht die intelligente Fabrik und die Industrie 4.0 überhaupt erst möglich. 

Unser Beitrag zum Thema "Smart Factory" im Überblick:

 

Definition: Was ist eine Smart Factory?

In der „Smart Factory“ sind alle Bauteile über das Internet miteinander verbunden. Der Mensch muss nicht mehr jeden einzelnen Produktionsschritt überwachen, denn die Produktion steuert sich zum größten Teil selbst. Bauteile tragen zum Beispiel RFID-Chips, auf denen Informationen gespeichert sind, die den Maschinen mitteilen, wie sie bearbeitet werden müssen. So kann zum Beispiel ein Blechteil der Pressanlage mitteilen, welcher Fertigungsschritt erfolgen muss, damit daraus ein Autoteil wird. Das Bauteil findet so selbstständig seinen Weg durch die Fabrik, bis hin zum gewünschten Endergebnis. 

 

Diese Berufe arbeiten in der Smart Factory

Der Gedanke, dass der Mensch in der Smart Factory nicht mehr benötigt wird, liegt zwar nahe, ist aber falsch. Facharbeiter werden auch in der Smart Factory dringend benötigt, können sich jetzt aber auf andere Arbeitsschritte konzentrieren. Dazu zählen zum Beispiel motorisch komplexe Tätigkeiten sowie die Kontrolle und Verbesserung von Abläufen. Als Entscheider, Ideenfinder und Entwickler bleibt der Mensch auch in der Smart Factory unersetzlich.

Die Metall- und Elektro-Industrie hat ihre Ausbildungen gezielt auf die Industrie 4.0 zugeschnitten. Diese Ausbildungsberufe wurden bereits 2018 für den Einsatz in der „Smart Factory“ modernisiert:

Die Ausbildung in diesen Berufen beeinhaltet auch Inhalte rund um Digitalisierung und Vernetzung. Zum Beispiel Datensicherheit und -analyse, informationstechnische Schutzziele sowie Assistenz-, Diagnose und Visualisierungssysteme. Als Azubi kannst du außerdem aus sieben optionalen Zusatzqualifikationen wählen. Für die Metallberufe sind dies zum Beispiel additive Fertigungsverfahren (3D-Druck) und IT-gestützte Anlagenänderung. Für die Elektroberufe sind es die Bereiche digitale Vernetzung, IT-Sicherheit und Programmierung.


Bedeutung der IT-Berufe in der Smart Factory

Wie keine anderen Berufe sind die IT-Berufe von der zunehmenden Digitalisierung betroffen. Und auch die Smart Factory funktioniert nicht ohne IT-Fachkräfte. Wichtiger Bestandteil der Smart Factory sind sogenannte cyber-physische Systeme. Das sind Systeme, in denen IT-Komponenten mit mechanischen und elektronischen Teilen über das Internet miteinander kommunizieren. Fachinformatiker der Fachrichtung Digitale Vernetzung erstellen diese Systeme in der Industrie 4.0, indem sie Sensoren und Aktoren in physische Systeme integrieren sowie Software und Schnittstellen implementieren. Hier findest du weitere Informationen zu den IT-Berufen.

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