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Mehr Geld für Azubis

© Aaron Amat / Fotolia

Mehr Geld für Azubis

Redaktion | 6. Jan 2017 | Kategorien: Ausbildung | TAGs: Gehalt
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Gute Nachrichten für Azubis: 2016 stiegen die Ausbildungsvergütungen wieder deutlich an.

Mit durchschnittlich 854 Euro in der Tasche konnten Azubis 2016 im Monat nach Hause gehen. Dabei gibt es einen Unterschied zwischen Westdeutschland und Ostdeutschland: Während Azubis im Westen mit durchschnittlich 859 Euro brutto im Monat rechnen konnten, bekamen Azubis im Osten durchschnittlich 807 Euro im Monat.

Die bestbezahlten Ausbildungen

In diesen Berufen war die tarifliche Ausbildungsvergütung 2016 besonders hoch:

  • in den Berufen des Baugewerbes, z.B. Maurer/Maurerin (monatlich 1.042 Euro im Gesamtdurchschnitt)
  • bei Kaufleuten für Versicherungen und Finanzen (einheitlich: 1.028 Euro)
  • bei Mechatronikern und Mechatronikerinnen (gesamt: 1.023 Euro) und
  • bei Medientechnologen/Medientechnologinnen Druck (einheitlich: 963 Euro)

Schaut man sich die Auswertung nach Branchen an, liegen der Öffentliche Dienst (einheitlich: 929 Euro) sowie in Industrie und Handel (gesamt: 921 Euro) ganz vorne. Unter dem Gesamtdurchschnitt lagen die Vergütungen im Bereich der freien Berufe (gesamt: 769 Euro), in der Landwirtschaft (gesamt: 731 Euro) sowie im Handwerk (gesamt: 714 Euro).

Warum steigen die Vergütungen?

Ein Grund dafür, dass die tariflichen Ausbildungsvergütungen in den letzten Jahren immer gestiegen sind, sind neben der guten Wirtschaftslage in Deutschland die wachsenden Schwierigkeiten vieler Betriebe, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen. Wenn du also eine Ausbildung machen möchtest, hast du jetzt beste Chancen – und kannst in der Metall- und Elektro-Industrie auch noch mit einem tollen Gehalt rechnen!

Die Daten stammen übrigens aus einer Auswertung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), in der die durchschnittlichen Vergütungen für 181 Berufe in West- und 151 Berufe in Ostdeutschland ermittelt wurden.

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