Unser Blog

Die Metall- und Elektro-Industrie ist bunt und vielfältig. In unserem Blog versorgen wir dich regelmäßig mit Berufsporträts, Steckbriefen, News aus der Branche und Tipps für Berufswahl und Ausbildung.

zur Übersicht
Internet der Dinge - was ist das?

© geralt / pixabay.com

Internet der Dinge - was ist das?

Redaktion | 6. Mai 2020 | Kategorien: Sonstiges | TAGs:
Kommentare (0) | Anzahl der Ansichten (522)

Vom „Internet of Things“, zu deutsch: Internet der Dinge, hast du bestimmt schon einmal gehört. Aber was genau verbirgt sich hinter dem Begriff? Wir zeigen dir anhand von Beispielen, wie das Internet der Dinge schon heute dein Leben beeinflusst.

Unser Beitrag zum "Internet der Dinge" im Überblick:

 

Was ist das Internet der Dinge? 

Eine eindeutige Definition für den Begriff "Internet der Dinge" gibt es nicht. Man kann jedoch sagen, das "Internet der Dinge" bezeichnet die Vernetzung von Dingen, die man heute als “smart” bezeichnet. Vom smarten Bauteil in der Industrie bis zum "intelligenten" Lautsprecher mit Sprachsteuerung - im "Internet der Dinge" sind die Geräte sowohl untereinander vernetzt als auch mit dem Internet. Möglich machen das zum Beispiel Sensoren, mit denen Alltagsgegenstände oder Maschinen ausgestattet werden. 

 

Beispiele für das Internet der Dinge in deinem Alltag

Das Internet der Dinge ist bereits Teil deines Lebens. Hier sind ein paar Beispiele:

  • Alexa, Siri & Co.

Wäre es nicht toll, einfach nur einen Befehl zu geben und das Licht geht an? Was vor ein paar Jahren noch Fantasie war, ist heute bereits in vielen Haushalten Alltag. Intelligente Lautsprecher mit Sprachsteuerung machen es möglich. Mit ihnen und der dazugehörigen App kannst du weitere smarte Geräte steuern, im Internet stöbern oder online einkaufen. 

  • Track dich fit

Auch Fitnesstracker zählen zum Internet der Dinge. Sie überwachen deinen Puls, Blutdruck und Schrittzahl. Die Daten werden dann an eine App auf deinem Smartphone übermittelt. So weißt du genau, wie viel du dich bewegt hast. Auch der nächste Level in der Gesundheitsvorsorge ist bereits erreicht: Vernetzte medizinische Geräte wie implantierte Herzschrittmacher können sogar schon in bedrohlichen Situationen Notdienste alarmieren.

  • Smart Home

Auch das ist das Internet der Dinge. Von Kühlschränken, die automatisch nachbestellen bis hin zum Heizthermostat, das die Messung ans Smartphone sendet oder der Beleuchtung, die automatisch angeht, wann du es willst. 

  • Smarte Autos

Ein Auto per App öffnen und starten – das kennst du vielleicht vom Carsharing. Auch Autos werden immer intelligenter – Assistenzsysteme können zum Beispiel beim Einparken helfen oder automatisch bremsen. Sogar das Navi ist ein Teil des „Internets der Dinge“, denn es berücksichtigt die aktuelle Verkehrslage und schlägt dir alternative Routen vor.

  • Paketverfolgung

Du bekommst eine E-Mail, dass dein Päckchen losgeschickt wurde und erfährst sogar, in welchem Zeitfenster es ankommen wird. Auch dies wird möglich durch das Internet der Dinge. An den jeweiligen Transportstationen wird die Sendung identifiziert und der Status an eine Zentrale übertragen. Du kannst diesen dann über die Website ablesen.

 

Das Internet der Dinge in der Industrie 4.0

Die Industrie 4.0 wäre ohne das Internet der Dinge unmöglich. Denn in modernen Produktionsanlagen sind alle Maschinen, Bauteile und Geräte über das Internet miteinander vernetzt. Sie tauschen selbstständig Informationen aus und steuern so die Produktion. Cyber-physische Systeme werden diese Systeme genannt, die mechanische Komponenten mit modernster IT verknüpfen. 

Das kann zum Beispiel so aussehen: In der Produktionsstraße für ein Auto befindet sich auf jedem Bauteil ein Datenchip. Darauf sind die wichtigen Infos gespeichert - an welchen Maschinen das Bauteil wie bearbeitet werden muss und wohin es anschließend transportiert wird. An den Maschinen befinden sich Sensoren, die die Datenchips auslesen können. Die Produktion kann so automatisch ablaufen, ohne dass ein Facharbeiter jeden einzelnen Schritt begleiten muss. Gibt es eine kurzfristige Änderung eines Kunden, kann diese direkt ins System einfließen und ausgeführt werden. 

 

Welche Berufe ermöglichen das Internet der Dinge?

Mechatronikerinnen und Mechatroniker fügen Maschinen und Produkten in der Industrie 4.0 "elektronische Intelligenz" hinzu. Sie integrieren Sensorik, Datenverarbeitung und Antriebstechnik in ein mechanisches System und sorgen dafür, dass es sinnvoll auf das Umfeld reagieren kann. Kein Wunder, dass die Ausbildung zum Mechatroniker bei Jungen immer wieder zur Top 10 der am häufigsten gewählten Ausbildungsberufe zählt. 

Aber natürlich braucht es für das Internet der Dinge auch IT-Fachkräfte. Die IT-Ausbildungsberufe wurden gerade erst modernisiert und auf den neuesten Stand in Sachen Digitalisierung gebracht. Technische Neuentwicklungen bei Hard- und Software, die zunehmende Digitalisierung von Arbeits- und Geschäftsprozessen sowie die wachsende Bedeutung von Datenspeicherung, Datenübertragung und IT-Sicherheit stehen nun im Mittelpunkt der Ausbildung. Dabei kannst du zwischen zwei technischen und zwei kaufmännischen Berufen wählen. 

Kommentare zu diesem Artikel (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Name:
E-Mail:
Kommentar:
Kommentar hinzufügen