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Industriemechaniker & Co.: Das sind die Metallberufe!

Industriemechaniker & Co.: Das sind die Metallberufe!

Redaktion | 20. Apr 2020 | Kategorien: Ausbildung | TAGs: Metallberufe
Kommentare (0) | Anzahl der Ansichten (347)

Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker oder Kfz-Mechatroniker - die Ausbildungsmöglichkeiten in den Metallberufen sind ebenso vielfältig wie spannend. Aber was genau macht man eigentlich in einem Metallberuf? Und was unterscheidet die einzelnen Metallberufe?

In diesem Beitrag erfährst du:

 

Das machst du in einem Metallberuf

In den Metallberufen der Metall- und Elektro-Industrie dreht sich, wie der Name schon sagt, alles um die Bearbeitung des Werkstoffes Metall. Je nach Beruf erlernst du in der Ausbildung verschiedene Bearbeitungstechniken, die du in Handarbeit oder mit computergesteuerten Werkzeugmaschinen anwendest. Zum Beispiel Sägen, Bohren, Drehen, Fräsen oder Schleifen. Beherrschst du diese Techniken, fertigst du damit Bauteile und fügst die anschließend zu neuen Produkten zusammen. Von der Schere bis hin zu Brücken, Schiffen oder Autos.

 

Ausgebildet für die Industrie 4.0

In der Industrie 4.0 läuft die Produktion automatisch und intelligent ab. Um die zukünftigen Fachkräfte bestens auf den Umgang mit Datenchips und neuer Software vorzubereiten, zählen auch Digitalisierung und Vernetzung zu den Ausbildungsinhalten der Metallberufe. Zum Beispiel Datensicherheit und -analyse, Assistenz-, Diagnose- oder Visualisierungssysteme und die Recherche in Clouds. 

 


Welche Berufe zählen zu den Metallberufen und was unterscheidet sie?

Der unangefochten beliebteste Metall-Ausbildungsberuf ist der Kfz-Mechatroniker bzw. die Kfz-Mechatronikerin. Mehr als 20.000 Azubis entschieden sich 2019 für diesen Beruf. Dabei ist der Beruf kein reiner Metallberuf, denn Kfz-Mechatroniker verfügen über Skills in Mechanik, Elektronik und informationstechnischen Systemen. Denn moderne Fahrzeuge sind hochkomplex und beinhalten jede Menge mechatronische Systeme wie ABS, Airbag oder Bordcomputer. Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und du kannst einen von fünf Schwerpunkten wählen, z.B. Karosserietechnik oder Motorradtechnik. Hier erfährst du mehr über den Beruf Kfz-Mechatroniker/in

Und das sind die weiteren Metallberufe:

Anlagenmechaniker/innen fertigen Bauteile an Werkzeugmaschinen oder in Handarbeit und montieren diese zu riesigen Anlagen. Auch die Instandhaltung der Anlagen, Erweiterungen und Umbau gehören zu ihren Aufgaben. 

Industriemechaniker/innen stellen mit Schleifen, Fräsen oder Feilen Bauteile und Baugruppen für Maschinen und Produktionsanlagen her. Sie richten die Maschinen ein, bauen sie um, reparieren sie und überwachen und verbessern auch die Fertigungsprozesse. 

Konstruktionsmechaniker/innen stellen Stahl- und Metallbaukonstruktionen wie Aufzüge, Kräne oder Schiffe her. Mit Techniken wie Schneiden, Biegen und Sägen fertigen sie einzelne Bauteile und montieren diese. 

Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen warten und reparieren Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen und Geräte, die in der Land- und Bauwirtschaft eingesetzt werden.

Mechatroniker/innen kennen sich ebenfalls nicht nur mit Metall aus, sondern auch mit Elektronik und informationstechnischen Systemen. Daraus bauen sie komplexe mechatronische Systeme wie z.B. Roboter für die industrielle Produktion.

Werkzeugmechaniker/innen stellen mit Bohren, Fräsen oder Schleifen Werkzeuge für industrielle Produktionsanlagen her. Zum Beispiel Spritzguss-, Stanz- und Umformwerkzeuge, Press- und Prägeformen.

Zerspanungsmechaniker/innen fertigen mit Hilfe von CNC-gesteuerten Werkzeugmaschinen durch Drehen, Fräsen, Bohren oder Schleifen Präzisionsbauteile aus Metall und richten diese ein.

Welcher Beruf am besten zu deinen Fähigkeiten passt, kannst du mit unserem Berufs-Check herausfinden.

 

Welche Voraussetzungen brauche ich für die Ausbildung in einem Metallberuf?

Um eine Ausbildung in einem der oben genannten Metallberufe zu absolvieren, solltest du idealerweise diese Voraussetzungen erfüllen:

Du besitzt:

  • Gute Kenntnisse in Mathe und Physik
  • Einen guten Hauptschul- oder Realschulabschluss
  • Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Handwerkliches Geschick
  • Spaß am praktischen Arbeiten
  • Technisches Verständnis
  • In den mechatronischen Berufen: Kenntnisse von Elektronik, Elektrotechnik und informationstechnischen Systemen

Für einige Berufe sind außerdem gute Computerkenntnisse von Vorteil, z.B. für das Programmieren von computergesteuerten Maschinen.

 

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