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Haushaltsbuch: Wie du dein Gehalt im Blick behältst

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Haushaltsbuch: Wie du dein Gehalt im Blick behältst

Kilian Obertopp | 28. Feb 2020 | Kategorien: Ausbildung | TAGs: Gehalt, Ausbildungsvergütung, Ausbildung
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Du hast die ersten Tage in der Ausbildung hinter dir und freust dich auf dein erstes Gehalt? Wir zeigen dir, wie du bei deinen Finanzen von Anfang an den Überblick behältst und wie du mit deinem Gehalt richtig haushaltest.

Wie dein Netto-Gehalt auf dem Konto vom Bruttolohn abhängt, haben wir dir hier schon erklärt. Aber wie organisierst du dein regelmäßiges Netto-Einkommen und deine Ausgaben? 

Am einfachsten geht das mit einem Haushaltsbuch. Das ist zwar „old school“, aber das geht auch digital mit einer Excel-Tabelle. Trage dir zuerst alle festen Einnahmen, wie dein Netto-Gehalt, aber auch deine festen Ausgaben (z. B. Miete oder Handyvertrag) für jeden Monat in der Tabelle ein. Variable Ausgaben, wie Lebensmitteleinkäufe oder eine Tankfüllung, ergänzt du einfach im Nachhinein. Wichtig ist, dass du die Werte regelmäßig mit deinem Konto abgleichst, so dass keine Fehler passieren.

Aber aufgepasst: Wenn du Ausgaben hast, die nur einmal jährlich oder jedes Quartal abgebucht werden, beispielsweise Versicherungsbeiträge, solltest du auch darauf vorbereitet sein, indem genug Geld auf deinem Konto ist. Notiere dir dafür am besten das Datum der anstehenden Zahlung und rechne den monatlichen Anteil von dieser Zahlung aus. Am besten buchst du diese anteiligen Beträge dann monatlich auf ein Sparkonto oder ein Nebenkonto für ausstehende Zahlungen. Viele Banken bieten diese sogenannten Spar- oder Tagesgeldkonten an, die du direkt als Nebenkonto einsehen kannst. Frage dafür einfach bei deiner Bank nach. Zum Zeitpunkt der Zahlung buchst du den Betrag von deinem Nebenkonto auf dein Hauptkonto zurück. So bist du sicher, dass dein Konto ausreichend gedeckt ist.

© PhotoSG / Fotolia

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Mit einem Haushaltsbuch siehst du nicht nur deinen aktuellen Kontostand, sondern bei einem regelmäßigen Überschuss kannst du auch einen festen monatlichen Betrag, z. B. 50 Euro, einplanen und sparen. Am besten buchst du diesen Betrag immer nach Eingang deines Gehalts auf dein Sparkonto um, so greifst du auch im Verlauf des Monats nicht unüberlegt darauf zurück.

Mit diesen Rücklagen kannst du dir zum Beispiel einen Urlaub gönnen oder du bist besser auf eventuelle Reparaturen oder notwendige Neuanschaffungen vorbereitet. 

Damit das mit der Haushaltsbuchführung auch dauerhaft funktioniert, haben wir zwei Tipps für dich: Entweder trägst du an einem festen Termin in der Woche mit Hilfe deiner Kontoauszüge und den aufbewahrten Quittungen alles ein. Oder du schreibst nach jedem Kauf sofort alles in deine Tabelle. Hier findest du eine gute Vorlage für ein Haushaltsbuch.

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