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Etikette am Arbeitsplatz

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Etikette am Arbeitsplatz

Redaktion | 20. Jun 2017 | Kategorien: Ausbildung | TAGs: Etikette
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Gutes Benehmen ist am Arbeitsplatz das A und O. Das gilt auch für dich als Auszubildenden. Mit diesen Tipps kannst du deine Chefs und Kollegen von dir überzeugen.


Die richtige Ansprache

Wen soll ich siezen und wen spreche ich mit „Du“ an? Vielleicht duzen sich all deine Kollegen untereinander, in den ersten Wochen solltest du aber alle deine Kollegen siezen – egal, welchen Alters. Ausnahmen sind deine Mitazubis. In manchen Firmen wird dir das Du erst als ausgebildeter Mitarbeiter angeboten. Wenn dir das Du früher angeboten werden sollte, dann kannst du ab diesen Zeitpunkt auf das siezen verzichten.

Wenn du mit Kunden wie zum Beispiel Lieferanten zu tun hast, dann solltest du diese aus Höflichkeit auch siezen und mit dem Nachnamen ansprechen.

Grüßen

In großen Unternehmen kennt man viele Mitarbeiter nur vom Sehen. Trotzdem ist es wichtig, dass du deine Kollegen grüßt, auch wenn du ihnen zum Beispiel nur auf dem Flur begegnest. Bei der Begrüßung gilt: Zuerst wird immer die ranghöchste Person gegrüßt also z.B. Abteilungsleiter und der Firmenchef. Danach gilt: Ältere Menschen vor jüngeren und Damen vor Herren grüßen. Wenn du in eine neue Abteilung kommst, dann solltest du dich mit deinem Namen vorstellen.

Richtig telefonieren und E-Mails schreiben

Vor allem die ersten Telefonate als Azubi können aufregend sein. Wenn man aufgeregt ist, dann verspricht man sich schnell schon bei der Begrüßung. Du solltest dich immer mit deinem vollen Namen und dem Namen deiner Firma vorstellen, damit der Mensch am anderen Ende der Leitung weiß, mit wem er es zu tun hat. Lege dir auch immer einen Block neben das Telefon und schreibe die wichtigsten Punkte des Telefonates mit. Dabei kann es helfen, sich diese Punkte zu notieren:

  • Name des Anrufers
  • Zeit des Anrufs
  • Telefonnummer, falls du zurückrufen möchtest
  • Inhalt des Telefonats

Natürlich solltest du bei jedem Telefonat höflich bleiben. Das gleiche gilt für die E-Mail, die du in einem freundlichen Ton schreiben solltest. Bleib bei der ersten E-Mail bei der Grußformel „Sehr geehrte/r Frau/Herr“. Versuche dein Anliegen immer kurz zu schildern und auf den Punkt zu bekommen. Wichtig: Vergiss nicht einen aussagekräftigen Betreff in die E-Mail zu schreiben, damit der Empfänger direkt weiß, um was es geht. Wenn du dir bei der ersten E-Mail noch unsicher bist, dann frag einen Kollegen, ob er einmal für dich drüber liest.

PS: Lies deine E-Mails noch einmal durch, bevor du sie abschickst. Sind keine Rechtschreib- und Grammatikfehler drin? Dann kannst du sie losschicken!

Was du außerdem tun kannst:

  • Lies dir die Leitkultur und Hausregeln des Unternehmens durch. Dort findest du oft noch wichtige Tipps speziell für dein Unternehmen.
  • Kleide dich angemessen.
  • Menschen mit akademischen Titeln spricht man bei Begrüßung auch mit diesen an, z.B. „Guten Tag Herr Doktor Meier“.
  • Lass dein Smartphone in der Tasche.
  • Immer pünktlich kommen, bei Verspätung solltest du dich kurz entschuldigen.
  • Bleib diskret und beteilige dich nicht an Lästereien.
  • Nimm an firmeninternen Ritualen teil. Wenn jeder deiner Kollegen zu seinem Geburtstag einen Kuchen mit in die Firma nimmt, dann solltest du das auch tun.
  • Halte deinen Arbeitsplatz sauber. Manchmal werden Gäste durch die Firma geführt, da solltest du versuchen, nicht mit alten Kaffeetassen und einer Zettelwirtschaft einen schlechten Eindruck zu hinterlassen.
  • Esse dein Mittagessen besser in der Kantine und nicht am Arbeitsplatz. Vor allem Gerichte wie Fisch oder Döner riechen intensiv und können deine Kollegen beim Arbeiten stören.
  • Höre deinen Gesprächspartnern immer aufmerksam zu und gehe währenddessen nicht gleichzeitig einer anderen Aufgabe nach.
  • Schau deinem Gegenüber bei einem Gespräch in die Augen.

Locker bleiben

Am Anfang mag dir der Übergang von der Schule ins Unternehmen noch schwerfallen und du bist dir in manchen Punkten noch unsicher. Das ist aber nicht schlimm, solange du eines beherzigst: Wenn dir einmal ein Fehler passiert ist, dann entschuldige dich dafür. So kann eigentlich nichts mehr schiefgehen!

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