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Ein Jahr Auszeit nach der Schule

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Ein Jahr Auszeit nach der Schule

Redaktion | 17. Jul 2017 | Kategorien: Schule | TAGs: Ausland, Praktikum
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Endlich hast du deinen Schulabschluss in der Tasche und würdest am liebsten erst mal ein Jahr Pause vom ganzen Lernstress nehmen. Aber wie macht sich eine längere Lücke überhaupt im Lebenslauf? Und ist eine Auslandsreise oder ein FSJ für die spätere Bewerbung in einem Unternehmen oder an einer Universität schlecht?

Einfach nichts machen

Ganz klar, wenn du ein ganzes Jahr nur mit Netflix und Popcornessen verbringst, dann ist das nichts, was du dir in den Lebenslauf schreiben kannst. Und mal ehrlich, waren für dich die Sommerferien nicht am langweiligsten, in denen du gar nichts Sinnvolles gemacht hast? Auch in einem Bewerbungsgespräch wirst du auf eine Lücke im Lebenslauf angesprochen. Deshalb ist es am besten, wenn du diese vermeidest.

Auf ins Ausland

Viele Schulabsolventen drängt es ins Ausland. Dabei gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten, wie man sich diesen Wunsch ermöglichen kann. Wichtig ist, dass du selber weißt, was das Ziel deiner Reise ist. Wenn du gerne eine neue Sprache lernen möchtest, dann kann eine Reise an eine Sprachschule sinnvoll sein.

Wenn du gerne Entwicklungshilfe leisten möchtest, dann ist vielleicht ein Freiwilligendienst etwas für dich. Die neuen Sprachkenntnisse machen sich auch gut in deinem Lebenslauf. Vor allem große Unternehmen sehen es als Pluspunkt, wenn ihre Mitarbeiter neben der Muttersprache noch andere Sprachen beherrschen.

Wenn du eigentlich schon weißt, dass du später eine Ausbildung in einem bestimmten Bereich machen möchtest, dann kommt auch ein Auslandspraktikum in Frage. Dabei bekommst du nicht nur neue Berufseinblicke, sondern lernst auch eine Kultur und Sprache noch mal ganz neu kennen. Für Auslandspraktika solltest du dich schon früh bewerben. Schau dafür bei unseren allgemeinen Bewerbungstipps und Tipps für eine englische Bewerbung vorbei.

Auch Work & Travel-Reisen werden von den Unternehmen meist gut aufgenommen. Denn wer einmal für eine längere Zeit in ein anderes Land gereist ist, zeigt, dass er nicht nur offen für andere Kulturen ist, sondern auch ein gutes Organisationstalent hat.

Oder doch lieber Zuhause bleiben?

Nicht jeder möchte ins Ausland reisen. Und auch Zuhause bieten sich dir vielfältige Chancen und Möglichkeiten, wie du deine Zeit verbringen kannst. Wenn du noch nicht weißt, welche Ausbildung oder welches Studium du später machen möchtest, dann kann du auch in Deutschland mit Hilfe eines Praktikums in ein Unternehmen reinschnuppern. Wenn es dir im Unternehmen gefällt, dann kann dir das am Ende sogar behilflich sein: Oftmals bekommt man über Praktika einen Ausbildungsplatz angeboten.

Wenn du noch nicht in einem Unternehmen arbeiten, aber deine Zeit mit etwas sinnvollen verbringen willst, dann denke doch mal über ein FSJ, also ein Freiwilliges Soziales Jahr nach. In einem FSJ engagierst du dich in einem sozialen Bereich und erhältst dafür eine kleine Vergütung. Es gibt ganz unterschiedliche Möglichkeiten für ein FSJ. Du kannst es zum Beispiel in einem Krankenhaus, Pflegeheim, Kulturverein oder einer Kindertagesstätte machen. Für manche FSJ kannst du Zuhause wohnen bleiben, für andere musst du umziehen. Ein FSJ kannst du nur einmal im Leben ableisten. Im Gegensatz dazu gibt es noch den BFD, also den Bundesfreiwilligendienst, diesen kann man mehrmals im Leben absolvieren. Weitere Infos findest du hier.

Gleich in den Beruf

Nicht jeder möchte zwischen der Schulbildung und der Ausbildung oder Studium etwas anderes machen, aber hat das Gefühl, dadurch etwas zu verpassen. Es spricht nichts dagegen direkt in den Beruf zu starten. Auch nach einer abgeschlossenen Ausbildung oder einem abgeschlossenen Studium kannst du noch ins Ausland gehen oder noch mal ein Bundesfreiwilligendienst abschließen.

Wenn du noch keine Ausbildung gefunden oder noch keine Zulassung an der Universität erhalten hast, dann ist es trotzdem gut sich einen Plan B zu überlegen. Sich parallel auf einen Freiwilligendienst, Praktikum oder ein Auslandsjahr zu bewerben ist also immer eine gute Idee.

Übrigens: Wenn du noch weitere Bewerbungen für eine Ausbildung schreiben möchtest, dann findest du hier freie Lehrstellen!

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