Unser Blog

Die Metall- und Elektro-Industrie ist bunt und vielfältig. In unserem Blog versorgen wir dich regelmäßig mit Berufsporträts, Steckbriefen, News aus der Branche und Tipps für Berufswahl und Ausbildung.

zur Übersicht
Dein Ausbildungszeugnis

Dein Ausbildungszeugnis

Daniela Laska | 16. Dez 2019 | Kategorien: Ausbildung, Bewerbung, Nach der Ausbildung | TAGs:
Kommentare (0) | Anzahl der Ansichten (156)

Du hast am Ende deiner Ausbildung ein Recht auf ein Arbeitszeugnis. Darin werden die Inhalte deiner Ausbildung und deine Leistungen dokumentiert. Es sollte sauber, ohne Rechtschreibfehler und auf Firmenpapier gedruckt sein. Dein/e Ausbilder/in und eine Person der Personalabteilung sollten es unterschreiben.

Bei deinem Ausbildungszeugnis kannst du zwischen einem einfachen Ausbildungszeugnis und einem qualifizierten Ausbildungszeugnis wählen. Der Unterschied liegt vor allem darin, dass das qualifizierte Ausbildungszeugnis über die Informationen der Dauer und der Beschreibung deiner Tätigkeit hinausgeht und sich detailliert mit deinen Leistungen und der Bewertung des Unternehmens auseinandersetzt. Außerdem wird dein Sozialverhalten miteingebracht. Beachte: Ohne eine Aufforderung deinerseits, dass du ein qualifiziertes Zeugnis erhalten willst, muss dir dein Arbeitgeber nur ein einfaches Zeugnis ausstellen.

Die Sprache in Ausbildungszeugnissen hört sich oftmals sehr formal und positiv an. Jedoch stehen bestimmte Formulierungen für gewisse Noten. Schon kleine Signalwörter sind entscheidend.

Hast du die Note "sehr gut" für bestimmte Leistungen erhalten, können zum Beispiel folgende Sätze in deinem Ausbildungszeugnis stehen:

  • "(…) hat die übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt."
  • "Wir waren mit der Leistung in jeder Hinsicht außerordentlich zufrieden."
  • "(…) hat den Erwartungen in jeder Hinsicht und allerbester Weise entsprochen."
  • "(…) wurde von Vorgesetzten, Kollegen und Kunden stets als höflicher und fleißiger Mitarbeiter geschätzt."

Hast du die die Note "gut" für deine Arbeit erhalten, können wiederum zum Beispiel folgende Sätze in deinem Ausbildungszeugnis stehen:

  • "(…) hat die übertragen Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt."
  • "(…) hat die Aufgaben mit äußerster Sorgfalt und Genauigkeit erledigt."
  • "(…) hat den Erwartungen in jeder Hinsicht und bester Weise entsprochen."
  • "(…) das Verhältnis zu Vorgesetzten, Mitarbeitern und Kunden war einwandfrei."

Du siehst, schon die kleine Veränderung eines Wortes kann eine ganze Note ausmachen!

Weitere Noten:

  • "(…) hat die ihm übertragenen Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt." (Note befriedigend)
  • "(…) hat die übertragenen Aufgaben zu unserer Zufriedenheit erledigt." (Note ausreichend)
  • "(…) hat die übertragenen Aufgaben im Großen und Ganzen/im Allgemeinen zu unserer Zufriedenheit erledigt." (Note mangelhaft)
  • "(…) hat sich bemüht, seine Aufgaben zu unserer Zufriedenheit zu erledigen." (Note ungenügend)

Im Idealfall bekommst du dein Zeugnis direkt am Ende deiner Ausbildung. Falls nicht, solltest du unbedingt dran bleiben. Dein Arbeitgeber hat keinen festen Zeitpunkt, zu dem er das Zeugnis fertigstellen muss, er darf es allerdings auch nicht zurückhalten.


 

Kommentare zu diesem Artikel (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Name:
E-Mail:
Kommentar:
Kommentar hinzufügen