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Lebenslauf für Schüler & Schülerinnen: 5 Tipps mit Beispielen

Lebenslauf für Schüler & Schülerinnen: 5 Tipps mit Beispielen

Redaktion | 11. Apr 2021 | Kategorien: Bewerbung
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Wie schreibt man als Schülerin oder Schüler eigentlich einen Lebenslauf? Was muss unbedingt rein und was sollte man auf jeden Fall vermeiden? Wir geben 5 Tipps mit Beispielen für den perfekten Schüler-Lebenslauf.

Wenn du dich als Schülerin oder Schüler mit deinem Lebenslauf für eine Ausbildung, ein Praktikum, einen Ferien- oder Nebenjob bewerben möchtest, gibst du den Lesenden damit einen kurzen ersten Eindruck von dir. Von deiner bisherigen schulischen Laufbahn, deinen Fähigkeiten und Interessen und deinen beruflichen Erfahrungen. Für das Schreiben eines Lebenslaufs gelten bestimmte Regeln - in diesem Beitrag erfährst du, welche das sind und wie du es schaffst, dich von anderen Bewerber*innen abzuheben.

  1. Aufbau eines Schüler-Lebenslaufs
  2. Aussehen eines Schüler-Lebenslaufs
  3. Bewerbungsfoto - ja oder nein?
  4. Das gehört nicht in den Lebenslauf
  5. Von anderen abheben

1. Aufbau eines Schüler-Lebenslaufs

Die meisten Arbeitgeber*innen erwarten heute einen sogenannten tabellarischen Lebenslauf. Dieser heißt so, weil er wie eine Tabelle aufgebaut ist – nur die Linien fehlen. In einem tabellarischen Schüler-Lebenslauf steht auf ein bis zwei Din A4-Seiten alles, was dein zukünftiger Arbeitgeber oder deine zukünftige Arbeitgeberin über dich wissen muss. Viele Unternehmen werfen deshalb tatsächlich als erstes einen Blick auf den Lebenslauf, ehe sie das Anschreiben lesen.

Tipp: Auf dieser Seite kannst du den Lebenslauf direkt online ausfüllen und als Word-Datei herunterladen. Einfacher geht es nicht!

Beispiele für den Aufbau eines Schüler-Lebenslaufs:

Den Inhalt deines Lebenslaufs kannst du nach diesen Themen unterteilen:

  • Persönliche Daten: Vorname, Name, Geburtsdatum, Geburtsort, Anschrift, Telefon/Handynummer und (seriöse!) E-Mail-Adresse
  • Schulbildung: voraussichtlicher Schulabschluss, weiterführende (aktuelle) Schule, Grundschule
  • Praktische Berufserfahrungen: Schulpraktika oder Ferienjobs
  • Interessen und Kenntnisse: Lieblingsfächer, Fremdsprachen, EDV-Kenntnisse, Hobbys. Aber: Nenne nur Dinge, die auch für die Tätigkeit, auf die du dich bewirbst, relevant sind!


2. Aussehen eines Schüler-Lebenslaufs

Wenn du nicht unsere praktische Vorlage zum kostenfreien Download verwenden willst, solltest du den Lebenslauf am Computer in Word oder einem anderen Schreibprogramm verfassen. Verwende eine geläufige Schrift wie Arial oder Times New Roman. Die Inhalte schreibst du in Stichpunkten.

Tipp: Schreibe die Inhalte in umgekehrter chronologischer Reihenfolge. Du nennst also die aktuellsten Dinge als Erstes, so dass der Leser oder die Leserin die wichtigsten Dinge sofort erfassen kann.

Beispiele für die umgekehrte chronologische Reihenfolge im Schüler-Lebenslauf:

Als Schülerin oder Schüler nennst du im Bereich Schulbildung also als erstes

  • die Schule, die du aktuell besuchst oder deinen voraussichtlichen Schulabschluss, wenn dieser schon in greifbarer Nähe ist.
  • Dann die zuvor besuchten Schulen und
  • als letztes die von dir besuchte Grundschule.


3. Bewerbungsfoto - ja oder nein?

Ein Bewerbungsfoto ist heute keine Pflicht mehr. Denn laut allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz (AGG) dürfen Bewerber*innen ohne Foto nicht benachteiligt werden. Dennoch wird ein Bewerbungsfoto von den meisten weiterhin genutzt und auch von Personalern gerne gesehen. Schließlich bekommt der/die Personaler*in so direkt ein Bild von dir. Möchtest du deiner Bewerbung ein Foto beifügen, solltest du dieses bei einem Fotografen machen lassen.

Tipp: Deine Kleidung sollte zur Stelle passen, auf die du dich bewirbst. Kleide dich am besten so, wie du dich auch für ein Vorstellungsgespräch anziehen würdest.

Beispiele für passende Kleidung auf dem Bewerbungsfoto: 

  • Möchtest du einen kaufmännischen Beruf erlernen, passt eine besonders formale Kleidung, also Hemd oder Bluse.
  • Bewirbst du dich hingegen für einen technischen Ausbildungsberuf, kannst du darauf verzichten. Dennoch sollte die Kleidung ordentlich sein und einen guten ersten Eindruck machen.

 

4. Das gehört nicht in den Lebenslauf

In den Lebenslauf als Schüler*in gehört nur das, was für die Stelle, für die du dich bewirbst, relevant ist. Bewirbst du dich also für eine Ausbildung zum/zur Industriemechaniker*in, interessiert es deinen zukünftigen Arbeitgeber vermutlich nicht, wenn du in deiner Freizeit gerne Computerspiele spielst. Tüftelst du in deiner Freizeit allerdings am Oldtimer deines Vaters, kannst du dies in der Bewerbung ruhig im Bereich "Hobbys" erwähnen, da es dein technisches Interesse belegt.

Tipp: Analysiere im ersten Schritt, welche Fähigkeiten und Interessen man für die gewünschte Stelle braucht und welche von dir dazu passen. Diese kannst du dann an den entsprechenden Stellen einbringen.

Beispiele für relevante Inhalte im Lebenslauf:

  • Hast du in einem Schülerpraktikum schon Tätigkeiten absolviert, die auch in der Ausbildung relevant sind, auf die du dich bewirbst, solltest du dies unbedingt erwähnen.
  • Wenn du ein Hobby hast, dass gut zu den Tätigkeiten passt, für die du dich bewirbst, solltest du dieses auch erwähnen.

Ürbigens: Früher gab man den Beruf der Eltern im Lebenslauf an, welcher Religion man angehört und wie viele Geschwister man mitunter hat. Das ist heute nicht mehr üblich. 

 

5. Von anderen abheben

Stell dir vor, ein*e Personaler*in überfliegt nur die Lebensläufe. Wie kannst du dich hier von anderen Bewerber*innen abheben?

Tipp: Kannst du soziales Engagement vorweisen? Dann erwähne dies im Lebenslauf! Zum Beispiel ehrenamtliche Nachhilfe, Mitarbeit bei der Schülerzeitung oder die Tätigkeit als Klassensprecher.

Beispiel, wie du dich im Lebenslauf von anderen abhebst:

  • Du bewirbst dich für ein kaufmännisches Praktikum und hast bei der Organisation von Klassenfeiern schon dein Planungstalent unter Beweis gestellt? Dann erwähne dies.

 

Weitere Bewerbungstipps

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