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Big Data - was ist das?

© Pixabay / pexels.com

Big Data - was ist das?

Redaktion | 15. Mrz 2020 | Kategorien: Sonstiges | TAGs: Big Data
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Den Begriff "Big Data" hast du bestimmt schon einmal gehört. Doch was verbirgt sich überhaupt dahinter und wie kann die Analyse von Daten Unternehmen helfen?

Im Internet gibt es Unmengen von Daten. Zum Beispiel in den sozialen Netzwerken – seien es Youtube-Videos, Facebook-Posts oder Suchanfragen bei Google. Die Menge an Daten wächst Tag für Tag und beträgt aktuell 33 Zettabyte pro Jahr. Das sind 1021 Bytes - kaum vorstellbar, oder? Die Datenmenge wird deshalb als „Big Data“ bezeichnet. 

Der Begriff „Big Data“ steht inzwischen aber auch als Buzzword für eine neue Ära digitaler Kommunikation und digitaler Technologien und den damit einhergehenden gesellschaftlichen Wandel. 

Die Auswertung der Datenberge

Das Geschäftsmodell moderner Technologieunternehmen wie Facebook oder Google basiert auf der Auswertung dieser Datenberge. Sie analysieren zum Beispiel dein Userverhalten, um zielgerichtete Werbung anzuzeigen. Kaufst du in einem Onlineshop ein, werden auch dort deine Daten analysiert: Welche Produkte du suchst, wie die Produktpalette erweitert werden könnte oder Retouren vermieden werden könnten. Spezielle Algorithmen helfen dabei, Daten miteinander zu verknüpfen und Muster darin zu erkennen. 

"Big Data" vor Ort

Aber auch z.B. dein Stromversorger vor Ort analysiert Daten, um Stromspitzen vorhersagen zu können, das Netz rechtzeitig zu entlasten und Überspannungen zu vermeiden.

Welche Rolle spielt "Big Data" in Industrieunternehmen?

Auch Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie können aus einer richtigen Analyse der Daten Ergebnisse ableiten und so zum Beispiel ihre Geschäftsprozesse verbessern. Denn auch in modernen, automatisierten Produktionsanlagen der Industrie 4.0 entstehen Berge von Informationen. Zum Beispiel in der Automobilproduktion. Sensoren messen Daten, Maschinen sind untereinander vernetzt und generieren Informationen. Eine intelligente Datenauswertung kann zum Beispiel anzeigen, wie Energie eingespart werden oder die Qualität der Produkte erhöht werden kann. Abläufe können optimiert werden und so zum Beispiel die Produktionseffizienz gesteigert werden.

Jetzt sind "Data Scientists" gefragt!

Damit die Analyse von "Big Data" funktioniert, braucht es IT-Fachleute, die sich damit auskennen. Spezielle Weiterbildungsangebote helfen schon heute, „Data Scientists“ auzubilden. Als solcher Datenwissenschaftler schaffst du aus unstrukturierten Rohdaten eine strukturierte Datenbasis. Diese analysierst und hilfst dem Unternehmen dabei, Entscheidungen zu treffen.

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