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4 Technologietrends für die Ausbildung 2021

© Franka

4 Technologietrends für die Ausbildung 2021

Redaktion | 7. Okt 2020 | Kategorien: Ausbildung | TAGs:
Kommentare (0) | Anzahl der Ansichten (711)

Die Digitalisierung verändert auch die Ausbildung. Wir stellen dir 4 Technologietrends vor, die im Jahr 2021 auf uns zukommen.

Cobots

Seit diesem Jahr kannst du ihn dir auch an Bord einiger unserer M+E-InfoTrucks ansehen: Einen Cobot. „Cobot“ ist die Abkürzung für „collaborative robot“, ein kollaborativ arbeitender Roboter also. Fachkräfte arbeiten im Zuge der Digitalisierung in Unternehmen mit ihm im wörtlichen Sinne Hand in Hand. Das Beste: Um mit einem Cobot zu arbeiten, benötigst du keine speziellen Programmierkenntnisse. Denn hier erfolgt das „Programmieren durch Führen“. Das bedeutet, der Cobot lernt dadurch, dass du ihm die Aufgabe am Roboterarm vormachst. Mensch und Roboter als Team? 2021 wird das in immer mehr Industrieunternehmen Wirklichkeit – vielleicht auch in deiner Ausbildung?

Hier siehst du, wie Cobots in der Ausbildung in der Berufsschule zum Einsatz kommen können:

Künstliche Intelligenz

Sie spielt quer durch alle Branchen, gerade aber in der Industrie 4.0 eine immer größere Rolle. Denn künstlich intelligente Systeme sind in der Industrie in der Lage, ihr Verhalten während des Betriebs an unvorhergesehene Ereignisse anzupassen. So können sie zum Beispiel ihre Produktion in Krisensituationen, wie während der Corona-Pandemie, schnell und flexibel anpassen. Voraussetzung genug dafür, dass künstliche Intelligenz auch im kommenden Jahr 2021 weiterhin eine große Rolle spielen dürften. Doch auch künstlich intelligente Systeme benötigen Fachkräfte, die damit umzugehen wissen. Seit 2018 stehen deshalb in der Ausbildung in der Metall- und Elektro-Industrie auch Themen wie Datensicherheit und Zusatzqualifikationen z.B. im 3D-Druck auf dem Lehrplan.

Wie ein digitales Werk in der Industrie aussehen kann, siehst du hier im Video:

Augmented Reality

Immer mehr Unternehmen nutzen Augmented Reality in der Produktion. Und auch für die Nutzung zur Ausbildung eignet sich die „erweiterte Realität“ optimal. Dabei wird die reale Welt um zusätzliche virtuelle Informationen erweitert. Das bietet sich in der Ausbildung zum Beispiel an zur Visualisierung von Arbeitsschritten oder für interaktive Schulungen. Arbeitsschritte, die im echten Leben weitreichende Folgen hätten, können so geübt werden.

Das M+E-Unternehmen Trumpf zum Beispiel visualisiert seine Anlagen mittels AR. Mit einer iPad-App können sie maßstabsgetreu virtuell in die Maschinenparks der Kunden vor Ort platziert werden. So lassen sich Platzbedarf, Anschlüsse oder mögliche Kollisionen schon im Vorfeld analysieren und Fehler vermeiden. Übrigens: Auch im M+E-InfoTruck kannst du Augmented Reality erleben. Mit der App „ME-Berufe“ kannst du in einer AR-Anwendung im Truck Ausbildungsunternehmen in deiner Nähe finden.

In diesem Video erfährst du mehr über die ME-Berufe-App:

Zur App im Google Play Store

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E-Learning und Digitalisierung der Berufsschulen

E-Learning war 2020 so wichtig wie noch nie. Mit der Corona-Pandemie lief der Berufsschulunterricht plötzlich für viele über Homeschooling. Statt koordinierter E-Learning-Plattformen funktionierte dies jedoch oft nur über E-Mail. Bereits 2019 zeigten sich die Mehrheit der Ausbildungsbetriebe sehr unzufrieden mit der Vorbereitung ihrer Azubis auf die Digitalisierung durch die Berufsschule. Kritisiert wurden insbesondere mangelnde technische Ausstattung, aber auch fehlende Digitalkompetenz von Berufsschullehrern. Es bleibt also auch für 2021 wünschenswert, dass E-Learning sich weiterentwickelt und zum Technologietrend wird.

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