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Überforderung in der Ausbildung

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Überforderung in der Ausbildung

Redaktion | 17. Jul 2017 | Kategorien: Ausbildung | TAGs: Work-Life-Balance
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Aller Anfang ist schwer. Und nicht jeder Tag im neuen Ausbildungsbetrieb läuft so, wie man ihn sich vorstellt. Hier findest du Tipps für Situationen, in denen du dich überfordert fühlst.
 

1. Suche dir Hilfe

Wenn du neu im Unternehmen bist und dir eine Aufgabe nicht gelingen will, dann sprich deinen Ausbilder oder einen anderen Kollegen darauf an. Es muss dir nicht peinlich sein, wenn du nicht auf Anhieb alles verstehst. Viele deiner Kollegen werden solche Situationen noch aus ihrer Ausbildung kennen. Schließlich bist du noch neu im Job und noch nicht so erfahren wie sie.

Es kann auch Aufgaben geben, die dir nicht so gut liegen wie andere. Auch das ist kein Weltuntergang und vollkommen normal. Schließlich machst du deine Ausbildung auch, um herauszufinden, in welcher Abteilung du später einmal arbeiten möchtest. Wenn dir eine Aufgabe trotzdem immer wieder nicht gelingen will, dann bitte jemanden auf der Arbeit um Hilfe und lass dir über die Schulter schauen.

2. Gönn dir eine Auszeit

Kennst du es, dass du im Bett liegst und dir Fehler auf der Arbeit immer wieder durch den Kopf gehen? Dagegen hilft nur Entspannung. An anspruchsvollen Tagen solltest du versuchen, ein schönes Freizeitprogramm zu planen. Geh mit deiner Familie ins Kino, gönne dir ein entspanntes Bad oder telefoniere mal wieder ausgiebig mit Freunden. Alles, was dir gut tut, ist erlaubt! Denn das Abschalten ist wichtig, damit du am nächsten Tag wieder neue Energie hast!

Auch die Auszeit im Unternehmen ist wichtig. Es kann helfen, wenn du deine Arbeitspause nicht alleine, sondern Zeit mit den Kollegen verbringst oder einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft machst. Auf keinen Fall solltest du jeden Tagen deine Pausen durcharbeiten. Vor allem bei stressigen Arbeitstagen ist es wichtig, dass du dich in deiner Pausenzeit entspannst, um danach wieder richtig durchzustarten!

3. Sei ehrlich

Wenn du das Gefühl hast, dass dir im Betrieb zu viel Verantwortung übergeben wird und du deine Aufgaben nicht in der gewünschten Zeit schaffst, dann suche das Gespräch mit deinem Ausbildungsleiter. Dabei solltest du versuchen, konstruktiv zu sein. Sage deinem Chef, dass du dich momentan noch nicht dafür bereit fühlst, aber du in der Zukunft trotzdem gerne wieder mehr Verantwortung übernehmen möchtest.

4. Strukturiere deine Tage

Plötzlich klingelt das Telefon, es ist ein Kunde dran und im nächsten Moment kommt eine E-Mail vom Chef, dass du dringend noch dieses und jenes erledigen musst. Später am Abend fällt dir ein, dass du deswegen eine andere wichtige Aufgabe vergessen hast. Damit dir das nicht passiert, kannst du dir To-Do-Listen schreiben. Auf dieser ordnest du jede Aufgabe nach Priorität. Markiere dir, welche Aufgabe noch einen weiteren Tag Zeit hat und halte dich daran. Du wirst sehen, dass alleine eine gute Organisation dir viel Stress nehmen kann.

5. Keep cool

Es klingt immer leichter als es ist, aber in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren, ist das A und O in einer Ausbildung. Denn nur so kannst du eine schwierige Situation lösen. Wenn du auch mit Ruhe keine Lösung findest, dann beherzige wieder den ersten Tipp und frage deine Kollegen nach Rat.

6. Entscheidungen treffen

Es gibt unterschiedliche Arten von Überforderung. Wenn du das Gefühl hast, dass dir eine Ausbildung überhaupt nicht liegt, dann kann manchmal nur ein Abbruch und ein Ausbildungswechsel helfen. Versuche so eine Entscheidung aber nicht leichtfertig zu treffen. Ob du die richtige Ausbildungswahl getroffen hast, weißt meistens nur du selber - trotzdem kannst du dich auch von Einrichtungen wie zum Beispiel der Bundesagentur für Arbeit beraten lassen.

Du hast noch keine Ausbildungsstelle? Dann schau doch einmal bei unserer Ausbildungsplatzbörse vorbei.

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